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<pre>Das erste Spiel seiner „Abschiedstour“ ging aber schon einmal daneben: 1:2 verlor Ingolstadt am Samstag bei TSG 1899 Hoffenheim. Damit verloren die Schanzer erstmals in der Bundesliga nach einer Führung.  <p> Die Folge: bereits nach 24 Minuten musste die Hasenhüttl-Elf einem 0:3-Rückstand hinterherrennen. Da ihr dies jedoch mehr schlecht als recht gelang, geht es vollauf in Ordnung, dass die 96er den Ingolstädtern fünf Minuten vor Spielende sogar noch einen vierten Gegentreffer einschenkten.  <p>  Beim fast folgerichtigen 1:4 in Dortmund hat am vergangenen Sonntag dagegen vor allem der Grad der Unterlegenheit für Aufsehen gesorgt: 3:24 Torschüssen und 1:14 Ecken lassen erahnen, mit wie wenig Mut die Adlerträger im Signal Iduna Park zu Werke gingen. <p> Hertha BSC hat es am vergangenen Spieltag verpasst, in der Tabelle ein paar Stockwerke nach oben zu gelangen — statt dem erhofften und eigentlich anvisierten Heimsieg gegen Abstiegskandidat Mainz, kassierten die Hauptstädter eine 0:2-Heimpleite. <p>  Die Wettfreunde gehen davon aus, dass die wiedererstarkten Gladbacher gegen auswärtsschwache und verletzungsgeplagte „Knappen“ nichts anbrennen lassen werden und sie einen weiteren Schritt Richtung Europapokal-Plätze machen wollen.  </pre>


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<pre>Auf zwei Punkte beläuft sich der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz während der Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz — auf dem jetzt der Hamburger SV liegt — nur noch einen Punkt beträgt. Das Tabellenende, das derzeit der FC Ingolstadt ziert, ist auch nur zwei Zähler entfernt.  <p> In diesem Sommer verpflichteten sie ihn für die zweite Mannschaft der 96, doch Weydandt konnte in der Saison-Vorbereitung dermaßen überzeugen, dass er nun sogar eine Option für die von Personalsorgen geplagten Profis ist.  <p>  Doch damit nicht genug: In der 66. Minute sorgte Dominik Kohr mit einem Blackout dafür, dass die zuvor in Überzahl agierenden Augsburger dann ebenfalls nur noch mit 10 Mann am Feld standen. <p> Erst nach schwachen Vorstellung beim SC Freiburg (29. Spieltag) wurde von Völler der Abstiegskampf endlich thematisiert — aber wirklich glaubhaft wirkte das noch immer nicht. <p>  „Wir haben wieder ein sehr gutes Spiel gemacht. Den Sieg haben wir uns richtig verdient.“  </pre> 


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<pre> Dabei ist der tiefe Fall des letzten Bundesliga-Urgesteins der Fairness halber aber selbstredend an einem ganzheitlichen Kollektivversagen festzumachen: Angesichts der augenscheinlich fehlenden Qualität scheint der Fisch hier ausnahmsweise einmal nicht bloß an seinem Kopf zu stinken.  <p> Aber nicht nur die derzeitige Verfassung spricht für die Gladbacher, sondern auch die Bilanz aus der jüngeren Vergangenheit.  <p>  Aus den letzten beiden Auswärtsspielen holten die Hamburger mit sechs Zählern das Maximum und daheim ist der HSV in dieser Saison nach zwei Spielen noch unbesiegt. Die Verbesserung zeigt sich in allen Bereichen. Nachdem der Bundesliga-Dino in der vergangenen Saison mit nur 25 Treffern in 34 Spielen die mit Abstand schlechteste Torausbeute aller Bundesligaklubs verzeichnete, treffen die Stürmer endlich wieder. <p>  „Wir haben insgesamt ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Die erste Halbzeit war mit das Beste, was wir in diesem Jahr gespielt haben. Insgesamt war das eine mutige Vorstellung.“ <p>  Dabei konnten die Frankfurter die Bayern in den letzten drei Jahren vor heimischer Kulisse immer ärgern…  </pre>


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<pre> Damit ihm dies besser gelingt als seinem Vorgänger Armin Veh, hat auch die Eintracht auf dem Transfermarkt zugeschlagen — dies aber natürlich mit deutlich begrenzteren Mitteln wie die Schalker.  <p> Während sich die Nürnberger in der Vergangenheit somit schon mehrfach im entscheidenden Moment als nervenstark erwiesen, haben die Hessen beim richtungsweisenden Hinspiel in der Commerzbank-Arena die Bürde eines jüngst verlorenen Endspiels im Gepäck.   <p> Zudem stellen die Gladbacher mit bereits 21 Gegentoren nicht nur die schlechteste Defensive aller auf den Europapokal-Rängen platzierten Mannschaften, sondern sie haben sogar die drittmeisten Gegentreffer aller Bundesligisten kassiert — nur bei Freiburg (24) und Köln (23) landete der Ball noch öfter im Netz. <p>  Sollte dies passieren, dann würde es aber wiederum an der Weser wohl etwas ungemütlich werden.  <p> Die sich abzeichnende Konstellation im Tabellenkeller hat nun zur etwas paradoxen Folge, dass der Gastgeber das Duell gegen Dortmund ohne nennenswerten Druck bestreiten kann: Von einem Spiel der allerletzten Chance dürfte somit allenfalls beim westfälischen Gast die Rede sein.  </pre>


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<pre> Video: Ingolstadts Co-Trainer Michael Henke analysiert die Pleite auf Schalke und wagt einen Vorausblick auf das bevorstehende Kellerduell mit dem HSV. (Quelle: YouTube/Die Schanzer)  <p> Beim Topspiel in Dortmund wurde den Frankfurtern am letzten Sonntag erst in der vierten Minute der Nachspielzeit der entscheidende Nackenschlag versetzt (2:3). Eine fast ebenso bittere Pille bekamen allerdings auch die Mainzer bei ihrer Generalprobe für das Rhein-Main-Derby zu schlucken.  <p>  So steht zu erwarten, dass RB Leipzig die verunsicherte Eintracht von Beginn an unter Druck setzen wird und den Gegner so immer wieder zu kritischen Ballverlusten zwingt. <p>  Zwar kann die riskante Spielweise auch böse ins Auge gehen, wie die Auftritte in Dortmund und Leipzig und die zweite Halbzeit gegen Hoffenheim gezeigt haben, doch die Lösung ist weiterhin das mutige Nach-vorne-Spielen.  <p> Seitdem gab es fünf Pleiten mit einem Torverhältnis von 3:1Damit ist der SV Darmstadt auch die schlechteste Bundesliga-Mannschaft in diesem Zeitraum.  </pre>


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